Otto-Ubbelohde-Schule Marburg / Marburg

Schulchronik

bis 2009

 

Aus der Schulgeschichte der OUS...

1828

Aus der vielfältigen Schulgeschichte Marburgs zeichnet sich 1828 eine gradlinige Geschichte der heutigen Otto-Ubbelohde-Schule durch die Zusammenlegung der lutherischen und der reformierten Stadtschulen als Knabenbürgerschule ab, die in dem 1827 errichteten Gebäude am lutherischen Kirchhof untergebracht war.
In den folgenden Jahren musste die vereinigte Knabenbürgerschule mehrmals die Gebäude - vorwiegend aus Raumnot - wechseln.

 

1887

Die Raumnot wurde 1887 durch die Errichtung des heutigen Gebäudes in der Schulstraße vorerst behoben. Neu war, dass in die Knabenbürgerschule auch drei Mädchenklassen bürgerlichen einer Mädchen- und höheren Töchterschule mit einzogen.

 

1906

Im Schuljahr 1906/07 kam die Nordschule als selbständige Volksschule dazu: Als Volksschulen gab es in Marburg nun die Südschule (heutige Otto-Ubbelohde-Schule) und die Nordschule (heutige Friedrich-Ebert-Schule).

 

1933

Die Südschule wurde umbenannt in „Horst-Wessel-Schule“.

 

1945

Nach vorübergehender Nutzung des Gebäudes als Lazarett wurde die Schule wieder eröffnet unter dem Namen „Volksschule Süd“.

 

1953

Die Schule wurde in Otto-Ubbelohde-Schule umbenannt.

 

1970

Drei Sprachheilklassen an der OUS wurden zur „Fronhofschule“ zusammengefasst.

 

1986

Nach hartem Ringen der gesamten Schulgemeinde und durch die Stellungnahme von Prof. Dr. Klafki wurde per Erlass des Hessischen Kultusministers der Schulversuch "Sechsjährige Grundschule" genehmigt. Die völlig veränderten pädagogischen und organisatorischen Bedingungen für die Schule hatten eine intensive Weiterbildung des Kollegiums und eine umfangreiche Materialerarbeitung zur Folge. Durch die aktive Elternmitarbeit wurden die ersten Mittagsbetreuungsangebote eingerichtet.

 

1987

Aufgrund mangelnder Raumkapazität wurde die „Fronhofschule“ in das Gebäude Schulstraße 4 ausgelagert.

 

1991

Der Förderverein gründete sich. Er hat die Organisation einer Mittags- und Ferienbetreuung übernommen.

 

1996

Die OUS beantragte erstmals den Bau einer Turnhalle.

 

2002

Das erste Schulprogramm wurde erstellt.

 

2003

Im Stadtparlament wurde ein Bebauungsplan für ein OUS-Mehrzweckgebäude (mit Turnhalle, Betreuungsräumen, Aula) Cafeteria erstellt.

 

2005

Gelder für Planung und Baubeginn wurden in den Marburger Haushalt eingestellt.

 

2006

Die Schule wurde ins Programm „Ganztagsschule nach Maß“ aufgenommen. Im Rahmen eines Jubiläums zum zwanzigjährigen Bestehen der Sechsjährigen Grundschule wurde der Stellenwert des bewährten längeren gemeinsamen Lernens öffentlichkeitswirksam vertreten. Der Magistrat zog die Zusagen für den Bau einer Mehrzweckhalle zurück.

 

2007

Als vorrübergehende Notlösung wurden für die Schule zwei Etagen in der Universitätsstraße 4 angemietet und eingerichtet. Durch die Einführung von G8 (Verkürzung der gymnasialen Mittelstufe) erhöhte sich die Stundentafel der 6. Klassen: Französisch als zweite Fremdsprache und Physik standen neu auf dem Stundenplan.

 

2009

Die OUS wurde Mitglied im bundesweiten Schulverband „Blick über den Zaun“.

Herausgabe der Schulbroschüre:

"Otto-Ubbelohde-Schule Marburg - Die sechsjährige Grundschule stellt sich vor"

 

2010

Projekt zum Ausbau der Remisen (ehemals zum Fronhof gehörend) für die OUS:
Fachräume, Bibliothek, Essensräume, Räume für die Mittagsbetreuung des Fördervereins (Kl. 1 und 2)

 

2012

Entwicklungsschwerpunkte der Schulentwicklung:

  • · Zirkusprojekt
  • · Erarbeitung eines Kriseninterventionsplanes
  • · Überarbeitung des Ganztagsschulkonzepts
  • · Überarbeitung der Fachcurricula
  • · Methodencurriculum
  • · Rituale

Genehmigung des Ausbaus der Remisen durch den Magistrat, Einstellung von Geldern in den Haushalt;

2013

Entwicklungsschwerpunkte der Schulentwicklung:

  • · Projekt zur Erweiterung und Um-/Neugestaltung des Schulhofs - (ein Entwicklungsschwerpunkt im Schulprogramm);
  • · Ganztagsschulentwicklung - Ausweitung des Angebots auf 4 Wochentage
  • · Einrichtung individueller Lern- und Arbeitszeiten (ILA) in allen Jahrgangsstufen
  • · Ausweitung des klassen- und jahrgangsübergreifenden Arbeitens (Projekte)
  • · Mathematik- und Deutsch-Projektwochen

 

2014

Beginn des Ausbaus der Remisen im Juli

Ausweitung des Ganztagsangebotes auf 4 Wochentage ab Februar

Entwicklungsschwerpunkte der Schulentwicklung:

  • · Ganztagskonzept
  • · Projekt zur Erweiterung und Um-/Neugestaltung des Schulhofs, ein Entwicklungsschwerpunkt im Schulprogramm
  • · Fortschreibung des Förderkonzepts unter Einbindung der individuellen Lern- und Arbeitszeiten
  • · Kooperationsprojekt „Märchen“ mit dem Landestheater Marburg
  • · Überarbeitung des WPU-Konzepts (Wahlpflichtunterricht)

 

2016

22. Februar: Offizielle Einweihung der renovierten Remisen

Dazu der Bericht der Stadt Marburg:

Leuchtturmprojekt für Sanierungen

Remisen für Otto-Ubbelohde-Schule eingeweiht

Betreuung und Unterricht mit historischem Ambiente - das können seit Februar die Schülerinnen und Schüler der Otto-Ubbelohde-Schule genießen. Innerhalb von zwei Jahren Bauzeit ist mit den Fronhof Remisen ein Leuchtturmprojekt für zukünftige Fachwerksanierung in Marburg entstanden. Jetzt haben Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach den neuen Lern- und Lebensort feierlich eingeweiht.